Mein erster Gedanke bei Til Schweiger ist ein eher negativ angehauchtes „Naja“. Da sehe ich Szenen wie er als Sachse in „King Arthur“ versucht ganz boese zu sein. Versucht. Oder Filme wie „Barfuss“.
Daher war ich sehr skeptisch, als ich von einem neuen Film von und mit Til Schweiger gelesen habe.
Aber man ist ja ein mutiger Zeitgenosse.
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Ludo (Til Schweiger) spielt einen skrupellosen Klatschreporter. Zusammen mit seinem Fotografen Moritz (Matthias Schweighoefer) berichtet er ueber die Prominenten. Sein Liebesleben ist eher auf kurze Bekanntschaften und Naechte ausgelegt.
Nach einer misslungenen Aktion wird Ludo vom Gericht 300 Sozialstunden aufgebrummt. Diese muss er in einem Kinderhort absitzen.
Leiterin des Hortes ist Anna (Nora Tschirner). Wie es der Zufall will, wurde Anna in ihrer Kindheit von Ludo die ganze Zeit schikaniert und dies hat Wunden hinterlassen. Die Fronten sind gesetzt.
Der harte Kern von Ludo wird durch das taegliche Arbeiten mit den Kindern und der nachlassenden Rachesucht von Anna allmaehlich aufgeweicht und …
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Die Geschichte an sich ist nicht gerade die Erfindung des Jahrtausends. Es ist eine klassische Liebesgeschichte mit ein paar typischen Maenner-/Frauenklischees.
Aber dies ist auch eine der wenigen Schwachstellen. JA. Ich gebe es zu: Ich fand den Film gut, obwohl von und mit Til Schweiger.
Die Verpackung mit dem Kinderhort ist sehr gelungen und garantiert lustige Szenen. Wenn Kinder richtig eingebunden werden, zieht das immer.
Und wenn man dann noch im Hinterkopf hat, dass einige Kinder im Hort die echten Kinder von Til Schweiger sind, dann bekommen ein paar Saetze eine zusaetzliche Prise Selbstironie.
Personen wurden teilweise bewusst ueberzogen dargestellt. Zum Beispiel das Volksmusik Duo oder Juergen Vogel (Juergen Vogel). Da es bewusst gemacht wurde, fand ich es gut.
Nora Tschirner war stark und konnte Gefuehle auch sehr gut darstellen, wo ich bei Til Schweiger eher meine Probleme hatte. Aufgefallen ist mir dies gegen Schluss des Films, wo es nicht heiter war.
Highlights sind Juergen Vogel’s Rolle und die Szene am Schluss.
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Fazit
Ein gelungener deutscher Film, der hervorragend unterhaelt. Man geht mit einem guten Gefuehl aus dem Kinosaal. Til Schweiger kann doch gute Filme machen.
Was mich etwas wundert ist die Freigabe „ab 6 Jahren“. Gut, Gewalt kommt keine vor, aber der sexuelle Aspekt ist doch sehr ausgepraegt. Oder spielt dies bei der FSK keine Rolle?
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–> Keinohrhasen bei IMDB.com
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bullion sagte
Deiner Kritik entnehme ich, dass dir „Barfuss“ nicht gefallen hat. Warum? Den wollte ich mir aufgrund meines positiven Erlebnisses mit „Kleinohrhasen“ nämlich einmal holen…
bullion sagte
Pardon, natürlich „Keinohrhasen“ mit keinen und nicht kleinen Ohren…
grossesmanitu sagte
Ich habe den Film ca. 30 Minuten angeschaut und irgendwie konnte ich Nichts damit anfangen. Ist schwer zu sagen warum wirklich. Vielleicht muesste ich ihn Heute nochmals schauen. Keine grosse Orientierungshilfe, ich weiss.
Schau ihn doch einfach Mal und dann gib Bescheid, was davon gehalten hast.